Codecheck App

Diese App durchleuchtet alles, was ich konsumiere

Mündiger Konsument zu sein, ist ganz schön anspruchsvoll. Eine App macht’s einfacher: Mein Smartphone ist jetzt ein Strichcode-Scanner, und dahinter steckt eine riesige Datenbank. «Codecheck» heisst die Technologie, die mir täglich dabei hilft, ungesunde Inhaltsstoffe zu meiden.

«Ich wüsste gern, welche Inhaltsstoffe ich mit dem Essen täglich zu mir nehme. Das wäre der erste Schritt zu einem gesünderen und nachhaltigeren Essverhalten». Viele sagen’s, und niemand hat die Zeit für diese detektivische Aufgabe.

Eine Ampel für mein Konsumverhalten

Genau hier springt die Codecheck App ein. Ich habe sie in wenigen Minuten auf meinem iPhone installiert, betrete ein Lebensmittelgeschäft, und schon kann ich loslegen. Ich scanne mit der Kamera den Strichcode einer Verpackung, und innert Sekunden sehe ich sämtliche Informationen über das Produkt. Gleich ein erster Schreck: Eine einfache Beutelsuppe enthält den bedenklichen Geschmacksverstärker «Glutamat».

Die Inhaltsstoffe werden in drei Kategorien unterteilt: «Unbedingt meiden», «Gefahrenpotential beachten» und «Unbedenklich», symbolisiert durch die Ampel-Farben rot, orange und grün. So verstehe ich als Neuling intuituv, worum es geht. Die App beschränkt sich übrigens nicht nur auf Lebensmittel, sondern liefert auch bei Kosmetikprodukten wertvolle Infos.

Die Community spielt eine Schlüsselrolle

Die aktive Community von Codecheck erfasst und beurteilt selber Produkte und schafft so die Basis für die umfangreiche Datenbank von Codecheck. So lässt sich auch erklären, dass (noch) nicht alle Produkte, die ich einscanne, auch mit Informationen hinterlegt sind. Unterstützt wird die Community durch verschiedene Informationspartner und durch das Codecheck-Team.

Mit der Ampel für die Inhaltsstoffe ist der Service noch nicht zu Ende. Ich kann zu einzelnen Lebensmitteln auch Berichte von Experten und Kommentare von Usern lesen und Bewertungen von 122 Gütesiegeln finden. Und: Eine Nährwert-Tabelle mit Kalorienangaben darf nicht fehlen.

Wissen ist der erste Schritt, handeln wäre der zweite

Ich kann jetzt ruckzuck herausfinden, welche gefährlichen Stoffe in den Lebensmitteln enthalten sind, die ich kaufen möchte. Das ist der erste Schritt zur mündigen Konsumentin. Der zweite wäre allerdings, dass ich den Aufwand nicht scheue, bedenkliche Lebensmittel durch gesündere zu ersetzen. Immerhin: Die Beutelsuppe habe ich ins Regal zurückgestellt.

Die Gratis-App gibt’s für iPhone und Android. Download
Und wer kein Smartphone besitzt, findet alle Infos auf der Webseite.

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